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Ohne Limit – ein paar Worte zum Film mit Trailer

Der Spoiler-Alarm ist nicht nötig, hier finden sich nur positiv werbende Informationen zu dem Film und ein paar Gedanken zum Thema des Films. Für mich persönlich könnte dieser Film der Film des Jahres 2011 werden. Aus mehreren Gründen.

Hier erstmal der Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=oYF8HXaHhjI

Der Kinostart war im April, nun gibt es die Blue-Ray Version in den Videotheken und bald wohl ebenso in den Konsum-Märkten für neue Medien deiner Wahl.

Warum mir der Film sehr gut gefallen hat? Ich bin auch großer Fan vom ersten Teil vom Butterfly-Effect gewesen. Denn der Plot zog sich damals endlos in neue Wendungen und Überraschungen dahin bis zu einen großen Finale. In einem ähnlichen Stil wird hier ebenso überraschend und rasant die Geschichte fortgesponnen. Action und interessante Einlagen kommen nicht zu kurz, und es ist sehr leicht, die Handlungen der Hauptfigur nachzuvollziehen, dennoch bleibt immer offen, ob es ihm helfen wird oder nicht. Meistens hat er keine andere Wahl, manchmal würde man anders entscheiden, manchmal würde man gerne anders entscheiden, kommt aber später zum selben Ergebnis.

Dann der Plot: Grenzgenial einiges aktuelles aufgegriffen und sehr fein zusammengemischt und dann auch noch gut umgesetzt. Auch wenn es die Pille niemals in dieser Form geben wird, fand ich die Umsetzung dieser Idee dennoch mehr als gelungen. Zeitgeistgemäß einen rasanten Action-Plot und einen Wunsch der Menschen genommen. Und dann noch den Wunsch nach gesellschaftlichen Aufstieg so schön mit eben Fleiß und Intelligenz und dem Wunsch der Vereinfachung des Prozesses und dem Zustand in den Chefetagen der Welt kombinieren, sehr genial.

All zu viel mehr möchte ich hier gar nicht schreiben, denn nicht jeder von Euch kennt bereits den Film. Und der Artikel soll eher ein „Muss-Sehen/Haben“ auslösen als das ich hier noch mehr vom Film berichte. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, von Robert de Niro ist man es nicht anders gewohnt, aber auch alle anderen, vor allem der Hauptdarsteller, machen es fein und sehenswert. Die Bilder sind auch sehr ok, und die Art der Regie trifft sehr meinen persönlichen, aktuellen Geschmack, der im Gegensatz zu meinem Musikgeschmack viel massentauglicher ist.

Zur Idee des Enhancements, also der Leistungsteigerung in jeglicher Art durch Präperate, kann und will ich nur NEIN, NEIN und nochmals NEIN sagen. Den Körper wohl versorgen, JA. Die Gehiren und die Persönlichkeit richtig fordern und trainieren: JA! Aber alle anderen Abkürzungsversuche können und werden nur in die Hose gehen. Im besten Falle. Aber für Geschichten der Gegenwarts-Fiktion wird das Thema noch eine immer größere Rolle spielen und ist diesbezüglich sehr verwertbar und denkanregend, wenn eben gut verpackt und gespickt.

Intelligentsversprühende Grüße,
Krischan



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