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Zukunft der Welt: Über die Feigheit der Politiker

Lesetipp: http://www.zeit.de/politik/2011-09/europa-krise-menasse

Die Krise der EU ist keine Finanzkrise, sondern eine politische, schreibt der Schriftsteller Robert Menasse. Die Politik huldige dem Nationalen und belüge so die Bürger.

Interessante Ansätze im Artikel, doch betrifft es nicht nur die EU, sondern die gesamte Welt. Wir sind alles Erdenbürger und sind somit Verwalter und Hüter der Schätze dieser Erde.

Irgendwie ist nun der Funke der Erkenntnis längst auf die breite Masse übergesprungen, das in unserem Finanz- und Polit-System hinten und vorne und überhaupt einiges nicht stimmt. Daher halte ich die Artikel hier relativ gering, die sich mit diesem Detail-Thema befassen.

Kurz gesagt geht es nämlich eigentlich um folgendes:

– Ein Schuld- und Zinses-Zins-System ohne Wertdeckung kann auf Dauer nicht funktionieren und wird immer wieder kurz vor dem Reset stehen. Wo wir uns gerade befinden.

– Der Markt bereinigt sich nicht selbst, sondern die gierigsten und mächtigsten Marktteilnehmer haben alles in der Hand

– Der Turbo-Kapitalismus frisst sich selbst, und damit alle Marktteilnehmer, auf. Zuerst werden es immer wenigere und mächtigere Institutionen/Konzerne, die alles in der Hand haben, und dann explodiert es, weil die eingespielte Gier zu wenig für alle anderen übriglässt.

– Das ganze Geld-, Wirtschafts- und Finanzsystem ist aktuell nichts weiter als eine riesige Umverteilungsmaschinerie von unten nach oben.

– Hierarchien der Verantwortung und Entscheidungsfindung sind in jedem System nötig. Doch das aktuelle System begünstigt eine derartige Negativauslese der Menschheit an den Spitzenposititonen das dort nur eine gründliche Aufräumaktion helfen wird. Sonst bleibt es ein auf den Wege gebrachter Selbstläufer, denn kein redlicher und anständiger Mensch möchte diese Postionen innehaben, und wenn, dann kommt er nicht rein. Aber ändern muss sich die Lage…

– Keine Instanz, und die Politik tat in der „Neoliberalen Ära“ alles dafür, ist mächtig und willens genug, das System zu ändern. Wo echte Ethik wieder die Spitzenplätze, die Rechtsprechung und die Geldflussverteilung regelt. Und nicht Profitgier, Neid und Ellbogenmentalität

– Die Politik betreibt mit ihren Rettungsschirmen und Bankenrettungen nur Flickschusterei an einem kaputten System, das von Grund auf, aber von oben nach unten, erneuert werden muss

– Geschieht dies nicht, so werden die 99 % einfach immer mehr dagegen revoltieren. Das Ergebnis wird aber nicht bei einer Umstellung von oben enden, sondern eher Chaos-Artige Ausbreitung finden, wird nicht schleunigst etwas gemacht, das auch bei der breiten Masse ankommt.

– Wenn alle Verschuldet sind, und es bald 99 % der Welt schlecht geht, stellt sich die Frage nach den Gläubigern. Und warum jene weiterhin durch Zinsen und Dividenden und Spekulationen mit dem vorhandenen Kapital weitermachen können. Reset ist angesagt. Aber den Grossteil des Resets (Währungsreform, Entschuldung) müssen die Reichen tragen, und dazu gehören auch alle Konzerne, die Gewinn ausweisen, während der Rest der Welt an den Schulden und deren Zinsen eingeht

Und genau diese Themen und viel mehr werden nun immer mehr Tagesthema. In allen Medien und bei allen Menschen. Nicht wie bisher rein im Internet, und ansonsten wird heile Dauer-Krisenwelt und „Wir schaffen es schon“ vorgegaukelt.

Mögen wir hoffen und unseren Teil dazu beitragen, das die bestmögliche Lösung für ALLE Menschen sich entfalten und verwirklichen kann!

Goldene Grüße,
Krischan



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