Teure Abos adé: Der ultimative Guide zu allen Gratis-Tools aus „Every Free App You Actually Need“

Ersetze Abos mit Gratis Tools

Software-Abonnements schleichen sich klammheimlich in unsere monatlichen Fixkosten. Hier ein Zehner für Microsoft Office, da 25 Euro für Adobe Photoshop, ein paar Euro für Cloud-Speicher und plötzlich summieren sich die digitalen Werkzeuge auf weit über 1.000 Euro im Jahr. Wenn man dann das Abo kündigt, verliert man oft jeglichen Zugriff auf seine eigenen Dateien.

Der bekannte Tech-YouTuber Explainer Chris hat in seiner zweiteiligen Videoserie „Every Free App You Actually Need“ radikal aufgeräumt. Er stellt Open-Source-Programme und Web-Plattformen vor, die teure Industriestandards nicht nur kopieren, sondern teilweise sogar übertreffen – und das dauerhaft für 0 Euro.

In diesem umfassenden Blog-Artikel listen wir alle Software-Lösungen und die dazugehörigen Webseiten aus Teil 1 und Teil 2 detailliert auf. Wir analysieren die Stärken und Schwächen und geben eine klare Empfehlung ab, ob sich der Umstieg für dich lohnt.

📋 Übersicht aller vorgestellten Tools & Webseiten

AnwendungOffizielle WebseiteHauptfunktion / ErsetztEmpfehlung?
LibreOfficelibreoffice.orgOffice-Suite / Microsoft 365Ja (für 99% der Nutzer)
VLC Media Playervideolan.orgMedienplayer / Universeller AllrounderJa (Standard-Must-Have)
DaVinci Resolveblackmagicdesign.comVideoschnitt / Adobe Premiere ProJa (Hollywood-Niveau)
OBS Studioobsproject.comStreaming & Recording / Bezahl-ToolsJa (Industriestandard)
GIMPgimp.orgBildbearbeitung / Adobe PhotoshopBedingt (mächtig, aber sperrig)
Audacityaudacityteam.orgAudio-Editor / Adobe AuditionJa (schnell und präzise)
Blenderblender.org3D-Modellierung & VFX / Maya, Cinema 4DJa (absolutes Kraftpaket)
Bitwardenbitwarden.comPasswort-Manager / 1Password, DashlaneJa (Sicher & Cloud-kompatibel)
Obsidianobsidian.mdWissensdatenbank / Notion, RoamJa (Offline-First-Genie)
Godot Enginegodotengine.orgSpieleentwicklung / Unity, Unreal EngineJa (leichtgewichtig & flexibel)
HandBrakehandbrake.frVideokonverter / Teure Konvertierungs-ToolsJa (unverzichtbar)
7-Zip7-zip.orgDatenkompression / WinRAR (ohne Pop-ups)Ja (Windows-Standard)
Kritakrita.orgDigital Painting / Corel Painter, PhotoshopJa (für Digitalkünstler)
Photopeaphotopea.comOnline-Bildbearbeitung / Adobe PhotoshopJa (Beste Web-App)
Inkscapeinkscape.orgVektorgrafik / Adobe IllustratorJa (für Logos & Skalierung)
LMMSlmms.ioDigital Audio Workstation / FL StudioJa (für Einsteiger im Beatmaking)
Kdenlive / Shotcutkdenlive.org / shotcut.orgEinfacher Videoschnitt / iMovie, Premiere ElementsJa (für Einsteiger)
KeePassXCkeepassxc.orgLokaler Passwort-Tresor / Offline-AlternativeJa (für maximale Kontrolle)
Thunderbirdthunderbird.netE-Mail-Client / Microsoft OutlookJa (Unabhängigkeit vom Werbe-Riesen)
Calibrecalibre-ebook.comE-Book-Verwaltung / Proprietäre StoresJa (Befreiung für E-Reader)
Joplinjoplinapp.orgVerschlüsselte Notizen / EvernoteJa (Datenschutz-Tipp)
MPVmpv.ioMinimalistischer Medienplayer / VLC-AlternativeJa (für Enthusiasten & Code-Liebhaber)
ShareXgetsharex.comScreenshots & Automation / SnagitJa (Nur Windows, extrem mächtig)
qBittorrentqbittorrent.orgTorrent-Client / uTorrent (ohne Bloatware)Ja (Sauber und schnell)

🔍 Detail-Prüfung: Part 1 – Die fundamentalen Werkzeuge

1. LibreOffice (libreoffice.org)

  • Ersetzt: Microsoft 365 (Word, Excel, PowerPoint), das rund 100 € im Jahr kostet.
  • Was es auszeichnet: Es bietet mit Writer, Calc und Impress eine vollständige Büro-Suite. Es läuft komplett offline, verlangt keine Registrierung und speichert oder öffnet problemlos standardmäßige Microsoft-Formate (.docx, .xlsx, .pptx).
  • Bewertung: Absolut zu empfehlen. Für 99 % der Heimanwender, Studenten und Selbstständigen reicht der Funktionsumfang völlig aus. Wer nicht zwingend kollaborativ in der Microsoft-Cloud arbeiten muss, findet hier die perfekte Unabhängigkeit.

2. VLC Media Player (videolan.org)

  • Ersetzt: Integrierte Windows/Mac-Player und teure Codec-Packs.
  • Was es auszeichnet: Seit Jahrzehnten das Schweizer Taschenmesser des Internets. VLC spielt nahezu jedes existierende Video- und Audioformat ab, repariert beschädigte Videodateien während des Streamings und benötigt kaum Ressourcen.
  • Bewertung: Ein absolutes Must-Have auf jedem Computer. Keine Werbung, kein Schnickschnack.

3. DaVinci Resolve (blackmagicdesign.com)

  • Ersetzt: Adobe Premiere Pro (ca. 300 €/Jahr) oder Apple Final Cut Pro.
  • Was es auszeichnet: Das ist keine abgespeckte Gratis-Software, sondern ein High-End-Schnittprogramm, das in echten Hollywood-Produktionen für das Color Grading genutzt wird. Die kostenlose Version bietet professionellen Videoschnitt, visuelle Effekte (Fusion) und Audio-Postproduktion (Fairlight) ohne Wasserzeichen.
  • Bewertung: Uneingeschränkte Empfehlung, allerdings mit einer steilen Lernkurve. Wer jedoch bereit ist, sich einzuarbeiten, bekommt hier ein Werkzeug auf Studioniveau geschenkt.

4. OBS Studio (obsproject.com)

  • Ersetzt: Kostenpflichtige Streaming- und Screen-Recording-Software wie Streamlabs Prime oder Camtasia.
  • Was es auszeichnet: Der unangefochtene Industriestandard für Streamer auf Twitch und YouTube sowie für Bildschirmaufnahmen. OBS ist extrem performant, quelloffen und lässt sich durch Plugins grenzenlos erweitern.
  • Bewertung: Top-Empfehlung. Egal ob für einfache Desktop-Aufnahmen oder hochkomplexe Live-Übertragungen.

5. GIMP (gimp.org)

  • Ersetzt: Adobe Photoshop (ca. 260 €/Jahr).
  • Was es auszeichnet: Ein Urgestein der Open-Source-Szene. Es beherrscht Ebenen, fortgeschrittene Filter und professionelle Bildmanipulation.
  • Bewertung: Bedingt zu empfehlen. GIMP ist zwar unfassbar mächtig, leidet jedoch seit Jahren unter einer sehr sperrigen, unintuitiven Benutzeroberfläche. Wer von Photoshop kommt, wird viele Tastaturkurzbefehle und Workflows vermissen (Tipp: Siehe Photopea in Part 2).

6. Audacity (audacityteam.org)

  • Ersetzt: Adobe Audition oder andere bezahlte Audio-Editoren.
  • Was es auszeichnet: Ein schneller, schlanker Audio-Editor für die Bearbeitung von Tonspuren, Podcasts oder Musikaufnahmen. Rauschentfernung, Kompression und das Schneiden von Frequenzen gelingen im Handumdrehen.
  • Bewertung: Sehr zu empfehlen. Für chirurgisch präzise Audio-Anpassungen im Wellenform-Editor gibt es im Gratis-Sektor nichts Besseres.

7. Blender (blender.org)

  • Ersetzt: Autodesk Maya oder Cinema 4D (Software, die normalerweise Tausende Euro an Lizenzgebühren kostet).
  • Was es auszeichnet: Blender ist das vielleicht beeindruckendste Open-Source-Projekt der Welt. Von 3D-Modellierung, Sculpting und Texturierung über Animationen bis hin zu fotorealistischem Rendering – diese Software kann alles.
  • Bewertung: Absolutes Meisterwerk. Die Entwickler-Community ist gigantisch, die Update-Zyklen rasant. Für jeden, der sich für 3D-Kunst oder Spieleentwicklung interessiert, führt kein Weg an Blender vorbei.

8. Bitwarden (bitwarden.com)

  • Ersetzt: Kostenpflichtige Passwort-Manager wie 1Password oder Dashlane.
  • Was es auszeichnet: Ein quelloffener, plattformübergreifender Passwort-Manager. Er synchronisiert Passwörter, Kreditkarten und sichere Notizen verschlüsselt über alle Geräte (PC, Smartphone, Browser-Extension).
  • Bewertung: Dringende Empfehlung. Bitwarden kombiniert den Komfort einer Cloud-Synchronisation mit der Sicherheit von Open-Source-Audits.

9. Obsidian (obsidian.md)

  • Ersetzt: Notion oder Roam Research.
  • Was es auszeichnet: Eine Wissensdatenbank, die nach dem „Offline-First“-Prinzip arbeitet. Deine Notizen werden als einfache Markdown-Dateien lokal auf deiner Festplatte gespeichert. Über Verknüpfungen (Backlinks) entsteht ein visuelles Netz deiner Gedanken (Wissensgraph).
  • Bewertung: Hervorragend. Wer die Kontrolle über seine Daten behalten will und ein mächtiges, schnelles System für Notizen sucht, wird Obsidian lieben.

10. Godot Engine (godotengine.org)

  • Ersetzt: Unity oder Unreal Engine.
  • Was es auszeichnet: Nach den Lizenz- und Geburendiskussionen rund um Unity hat sich Godot zur absoluten Nummer 1 für Indie-Spieleentwickler gemausert. Die Engine ist winzig (kein gigantischer Launcher nötig), startet in einer Sekunde und eignet sich exzellent für 2D- und 3D-Spiele.
  • Bewertung: Große Empfehlung für angehende Spieleentwickler, die eine unkomplizierte, freie und zukunftssichere Engine suchen.

11. HandBrake (handbrake.fr)

  • Ersetzt: Teure, mit Adware vollgepumpte Videokonverter aus dem Netz.
  • Was es auszeichnet: Ein simpler, extrem mächtiger Transcoder. Er schrumpft riesige Videodateien ohne sichtbaren Qualitätsverlust zusammen oder konvertiert sie in jedes gewünschte Format (ideal, um Videos für das Smartphone oder Web-Plattformen zu optimieren).
  • Bewertung: Unverzichtbar für jeden, der regelmäßig mit Videodateien hantiert.

12. 7-Zip (7-zip.org)

  • Ersetzt: WinRAR (und beendet die ewigen „Ihre Testversion ist abgelaufen“-Pop-ups).
  • Was es auszeichnet: Ein minimalistisches Utility-Tool zum Entpacken und Komprimieren von Dateien (.zip, .rar, .7z). Es integriert sich nahtlos in das Windows-Kontextmenü und verbraucht praktisch null Ressourcen.
  • Bewertung: Ein Pflichtprogramm für jeden Windows-Rechner.

13. Krita (krita.org)

  • Ersetzt: Corel Painter oder Photoshop-Abos für Illustratoren (Ersparnis: Hunderte Euro).
  • Was es auszeichnet: Krita versucht nicht, ein Foto-Allrounder zu sein. Es wurde gezielt für digitale Malerei, Concept Art und Animationen entwickelt. Die Brush-Engine ist phänomenal, es bietet Pinsel-Stabilisatoren für butterweiche Linien und Modi für nahtlose Texturen.
  • Bewertung: Hervorragend für Künstler. Wer am PC zeichnen, Comics entwerfen oder digitale Welten erschaffen will, bekommt hier ein maßgeschneidertes Profi-Werkzeug.

14. Photopea (photopea.com)

  • Ersetzt: Adobe Photoshop (ca. 260 €/Jahr) für den alltäglichen Gebrauch.
  • Was es auszeichnet: Dieses Tool ist eine technologische Meisterleistung. Es ist im Grunde ein vollwertiges Photoshop, das komplett im Browser-Tab läuft. Keine Installation, kein Benutzerkonto, keine Registrierung. Du öffnest die Webseite und kannst sofort .psd-Dateien mit komplexen Ebenen, Masken und Filtern bearbeiten.
  • Bewertung: Die beste Web-App auf dem Markt. Perfekt für das schnelle Erstellen von Thumbnails, das Zuschneiden von Bildern auf gesperrten Firmen-PCs oder für die Nutzung auf leistungsschwachen Chromebooks. Bei gigantischen Multilayer-Projekten limitiert irgendwann der Browser-RAM, aber für 90 % der Aufgaben ist es ein vollwertiger Photoshop-Ersatz.

15. Inkscape (inkscape.org)

  • Ersetzt: Adobe Illustrator (ca. 276 €/Jahr).
  • Was es auszeichnet: Inkscape ist ein Vektorgrafik-Editor. Statt Pixeln speichert es mathematische Pfade. Dadurch kannst du ein Logo von der Visitenkartengröße verlustfrei auf die Dimension einer Plakatwand skalieren. Es unterstützt das offene Web-Format SVG nativ.
  • Bewertung: Sehr zu empfehlen mit kleinen Abstrichen. Es bietet enorme gestalterische Freiheit für Logos und Branding. Einziger Wermutstropfen: Die Benutzeroberfläche wirkt stellenweise etwas altbacken und komplexe Berechnungen können das Programm kurzzeitig ausbremsen.

16. LMMS (lmms.io)

  • Ersetzt: FL Studio (Einstieg ab 99 €, Producer Edition ca. 199 €).
  • Was es auszeichnet: LMMS (ehemals Linux Multimedia Studio) ist eine kostenlose Digital Audio Workstation (DAW), die stark an den Workflow von FL Studio angelehnt ist. Mit einem Piano-Roll für Melodien, einem Pattern-basierten Song-Editor und VST-Plugin-Unterstützung lassen sich im Handumdrehen elektronische Beats oder Hip-Hop-Tracks produzieren.
  • Bewertung: Ideal für Einsteiger. Wer herausfinden möchte, ob Musikproduktion ein neues Hobby werden könnte, kann hier ohne finanzielles Risiko starten. Großer Haken: LMMS kann nativ keine Live-Instrumente oder Gesang über ein Mikrofon aufnehmen – es ist eine reine MIDI- und Synthesizer-Maschine.

17. Kdenlive & Shotcut (kdenlive.org / shotcut.org)

  • Ersetzt: Adobe Premiere Elements oder DaVinci Resolve (falls dieses zu kompliziert ist).
  • Was es auszeichnet: Wer DaVinci Resolve öffnet und von den unzähligen Reglern, Timelines und Panels erschlagen wird, sucht oft nach einer einfacheren Lösung. Hier kommen Shotcut (die noch simplere Variante) und Kdenlive (etwas fortschrittlicher) ins Spiel. Beide bieten klassischen, intuitiven Timeline-Schnitt ohne überfordernden Studio-Ballast.
  • Bewertung: Die perfekte Alternative für Gelegenheits-Cutter, die einfach nur Urlaubsclips zusammenschneiden oder schnelle Social-Media-Videos erstellen wollen.

18. KeePassXC (keepassxc.org)

  • Ersetzt: Cloud-basierte Passwort-Manager (für maximale Sicherheits-Puristen).
  • Was es auszeichnet: Im Gegensatz zu Bitwarden nutzt KeePassXC keinerlei externe Server. Deine Passwort-Datenbank liegt als hochgradig verschlüsselte Datei ausschließlich auf deiner eigenen Festplatte. Keine Firma kann gehackt werden, keine Cloud-Störung sperrt dich aus.
  • Bewertung: Die Festung unter den Passwort-Managern. Wer die volle Kontrolle über seine Daten beansprucht und bereit ist, die Synchronisation auf das Smartphone (z.B. via manuellem Datei-Transfer) selbst zu managen, bekommt hier unknackbare Sicherheit.

19. Thunderbird (thunderbird.net)

  • Ersetzt: Microsoft Outlook oder die unübersichtlichen, werbeüberladenen Web-Interfaces von E-Mail-Anbietern.
  • Was es auszeichnet: Ein mächtiger, Privatsphäre-fokussierter E-Mail-Client. Du kannst unzählige Konten bündeln, Kalender verwalten und Feeds abonnieren, ohne dass ein Großkonzern im Hintergrund deine Post scannt, um dir personalisierte Werbung auszuspielen.
  • Bewertung: Ein zeitloser Klassiker. Das Design wurde in den letzten Jahren stark modernisiert. Ein Muss für jeden, der seine E-Mail-Kommunikation professionell und unabhängig strukturieren möchte.

20. Calibre (calibre-ebook.com)

  • Ersetzt: Die Software-Ökosysteme von Amazon (Kindle) oder Tolino.
  • Was es auszeichnet: Das ultimative Verwaltungs-Tool für E-Books. Es konvertiert Formate im Handumdrehen (z.B. von .epub zu Kindles .mobi/.azw3), editiert Metadaten, entfernt bei eigenen Dokumenten Barrieren und überträgt Bücher nahtlos auf jeden beliebigen E-Reader.
  • Bewertung: Unverzichtbar für Leseratten. Es befreit dich aus den „Walled Gardens“ der großen Online-Buchshops. Deine digitale Bibliothek gehört wieder dir.

21. Joplin (joplinapp.org)

  • Ersetzt: Evernote (das mittlerweile stolze 130 € im Jahr kostet).
  • Was es auszeichnet: Eine Open-Source-Notiz-App mit vollständiger Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE). Du kannst deine Notizen, To-do-Listen und Anhänge über eine Cloud deiner Wahl (Dropbox, OneDrive oder eigener Webspace via Nextcloud/WebDAV) synchronisieren – absolut sicher vor fremden Blicken.
  • Bewertung: Die beste Evernote-Alternative für sicherheitsbewusste Nutzer, die ein verlässliches, geräteübergreifendes Notizbuch suchen.

22. MPV (mpv.io)

  • Ersetzt: VLC Media Player (für anspruchsvolle Nutzer).
  • Was es auszeichnet: MPV verzichtet fast vollständig auf eine grafische Benutzeroberfläche. Öffnet man ein Video, sieht man nur das Video und eine minimalistische Steuerungsleiste. Unter der Haube arbeitet jedoch eine extrem mächtige Render-Engine, die bei High-Resolution-Content (4K, HEVC, HDR) eine bessere Bildqualität, präziseres Farbmanagement und besseres Upscaling als VLC liefert.
  • Bewertung: Für Enthusiasten. Wer maximale Videoqualität sucht und keine Angst davor hat, Einstellungen über Text-Konfigurationsdateien anzupassen, findet in MPV den perfekten Player. Für den „Ottonormalverbraucher“ bleibt VLC jedoch die komfortablere Wahl.

23. ShareX (getsharex.com – Nur Windows)

  • Ersetzt: Kostenpflichtige Screenshot-Tools wie Snagit (ca. 60 €).
  • Was es auszeichnet: ShareX ist kein normales Screenshot-Tool. Es verfügt über ein gigantisches Automationssystem. Du kannst einen Bereich ausschneiden, sensible Daten automatisch verpixeln lassen, das Bild im selben Moment auf einen Cloud-Speicher hochladen und den fertigen Link direkt in deine Zwischenablage kopieren lassen – alles mit einem einzigen Tastendruck. Auch GIFs und Bildschirmaufnahmen sind integriert.
  • Bewertung: Ein Produktivitäts-Monster. Wer beruflich viel dokumentiert, Tutorials schreibt oder Bugs meldet, wird durch ShareX extrem viel Zeit sparen.

24. qBittorrent (qbittorrent.org)

  • Ersetzt: uTorrent oder BitTorrent.
  • Was es auszeichnet: Torrent-Technologie ist einer der effizientesten Wege, um riesige, legale Dateien (wie Linux-Distributionen oder Public-Domain-Medien) im Netz zu verteilen. Wo alte Platzhirsche wie uTorrent über die Jahre mit aggressiver Werbung, Pop-ups und Krypto-Minern verseucht wurden, bleibt qBittorrent sauber, extrem leichtgewichtig, quelloffen und frei von jeglichem Ballast.
  • Bewertung: Der Goldstandard unter den Torrent-Clients.

🛠️ Fazit des Blogs: Lohnt sich die Umstellung?

Die beeindruckende Liste von Explainer Chris zeigt eines ganz deutlich: Niemand muss sich heute mehr in kostspielige Abo-Fallen drängen lassen. Zusammengerechnet sparen dir diese 24 Tools über 3.000 Euro im Jahr an Lizenzgebühren.

  • Die absoluten Web- & Software-Highlights: Wenn du sofort starten willst, öffne Photopea im Browser für deine nächste Bildbearbeitung. Installiere LibreOffice, um dem Microsoft-Abo zu entkommen, und verwalte deine Passwörter mit Bitwarden.
  • Der „Open-Source-Tradeoff“: Man muss ehrlich zugeben: Kostenlose Software erfordert manchmal ein paar Minuten mehr Einarbeitungszeit. Das Design ist gelegentlich eher zweckmäßig als hochglanzpoliert. Doch wer diesen kleinen Tausch eingeht – ein wenig Setup-Zeit gegen 0 Euro für immer – gewinnt nicht nur eine Menge Geld, sondern auch die volle Kontrolle über seine eigenen Daten zurück.

Welches Tool wirst du als Erstes ausprobieren? Hast du dein Microsoft- oder Adobe-Abo bereits gekündigt? Schreib es uns in die Kommentare!

Mit günstigen Grüßen,

Euer Krischan

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